• Rundkneten

    Rundkneten, früher auch als Rundhämmern bezeichnet, ist ein präzises Verfahren zur spanlosen Umformung von Rohren, Stäben und anderen rotationssymmetrischen Werkstücken.

  • Arbeitsverfahren

    Beim Rundkneten wird zwischen zwei Verfahren unterschieden:

    • Vorschubrundkneten
    • Einstechrundkneten


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Was ist Rundkneten?

Net-Shape-Forming-Verfahren

Rundkneten, früher auch als Rundhämmern bezeichnet, ist ein präzises Verfahren zur spanlosen Umformung von Rohren, Stäben und anderen rotationssymmetrischen Werkstücken.

Es gehört zu der Sparte der Net-Shape-Forming-Verfahren, die sich dadurch auszeichnen, dass die Endkontur der umgeformten Werkstücke ohne oder mit nur minimaler spanender Bearbeitung erreicht wird. Beim Rundkneten sind die Umformwerkzeug (Knetbacken) konzentrisch um das Werkstück angeordnet.

Homogene Werkstoffumformung

Die Werkzeuge oszillieren hochfrequent mit geringem Hub und üben so auf das umschlossene Werkstück radiale Druckkräfte aus. In den meisten Fällen besteht ein Werkzeugsatz aus vier Knetbacken. Je nach Anwendung können auch zwei bis acht Backen eingesetzt werden.

Die Umformung geschieht in vielen kleinen Einzelschritten. Man spricht beim Rundkneten deshalb von einem inkrementellen Umformverfahren.

Der Vorteil gegenüber den kontinuierlichen Umformverfahren ist eine homogenere Werkstoffumformung, die höhere Umformgrade ermöglicht.

Vorzüge des Rundknetverfahrens

Das Rundknetverfahren bietet alle
Vorzüge der Kaltumformung:

  • kurze Bearbeitungszeit
  • enge Toleranzen
  • ununterbrochener Faserverlauf
  • hohe Oberflächenqualität
  • Materialersparnis
  • Gewichtsreduzierung des Werkstücks

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