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Arbeitsverfahren
Die Arbeitsverfahren
Beim Rundkneten wird zwischen zwei Verfahren unterschieden.
Vorschubrundkneten zur Erzeugung langer reduzierter Querschnitte mit vergleichsweise flachen Übergangswinkeln:





Einstechrundkneten zur örtlichen Querschnittsverminderung mit steileren Übergangswinkeln:





Das Werkstück wird beim Vorschubrundkneten kontinuierlich in axialer Richtung durch die oszillierenden Werkzeuge bewegt. Der größte Teil der Umformarbeit wird im Einlaufkegel geleistet, der sich anschließende Zylinder kalibriert den gefertigten Querschnitt.

Im Reduzierkopf befindet sich zwischen Außenstößel und Werkzeug eine ebene Kalibrierplatte.

Zusätzlich zu der radialen Oszillation führen die Werkzeuge beim Einstechrundkneten eine radiale Zustellbewegung aus, die der Oszillation überlagert ist.

Diese Zustellbewegung wird durch keilförmige Außenstössel und Kalibrierplatte ermöglicht.
Die Umformarbeit wird im Kegel und Zylinder geleistet.
Das Einstechrundkneten erlaubt Querschnittsreduzierungen zwischen Werkstückenden.

Soll die Innengeometrie einer Toleranz unterliegen, muss bei beiden Verfahren ein Rundknetdorn verwendet werden. Ein spezieller Dorn ermöglicht so die Herstellung von zylindrischen oder kegeligen Bohrungen mit enger Toleranz.


Auch die Herstellung von Innenprofilen, wie z.B. Verzahnungen, Innensechskant, Drallprofilen usw. ist möglich.


Die erreichbaren Toleranzen sind mit der spanenden Bearbeitung vergleichbar.
Abhängig vom Umformgrad, sowie der Beschaffenheit der Werkzeuge liegen sie je nach Werkstückdurchmesser im Bereich von ± 0,01 mm bis ± 0,1 mm.



Rundkneten läßt sich nahezu jeder metallische Werkstoff, sofern er eine ausreichende Dehnung aufweist.
 
18.05.2012  
Metalltechnik Menges GmbH und GFM GmbH beschließen Zusammenarbeit!
22.12.2011
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Am 22.11.2011 verständigten sich der Sondermaschinenbauer GFM GmbH aus Steyr/Österreich und der Lo [ ... ]





  
Geringe Verfestigung
01/12/2009

  Durch die "vibrierende" Umformung in kleinen Arbeitschritten ist die Verfestigung in Abhängigkeit des Umformgrades geringer als bei allen vergleichbaren Verfahren.